Treuhänderische Verwaltung

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Treuhänderische Gründung und Vertretung

Der Verwaltungsrat (Aktiengesellschaft) sowie der Geschäftsführer (GmbH) in der Schweiz besteht seit 01.01.2008 aus mindestens 1 Person mit Wohnsitz in der Schweiz (EU- oder CH-Bürger) Schweiz.

Im Praxis-Fall benötigten die Aktionäre mind. 1 Person mit Wohnsitz in der Schweiz um das Amt des Verwaltungsrates, Direktors oder Geschäftsführers zu besetzen. Weitere Verwaltungsmitglieder sind nicht bedingt verpflichtet in der Schweiz ansässig zu sein.

Der Verwaltungsrat kann selbstverständlich aus mehreren Personen bestehen und untersteht den Aktionären, resp. kann jederzeit durch die ausserordentliche Generalversammlung neu gewählt werden.

Unsere Dienstleistung besteht im Stellen von kompetenten, treuhänderischen Verwaltungsräten, Direktoren & Geschäftsführer auf Mandatsbasis.  Die Zusammenarbeit regelt der Treuhandvertrag. Geschäftskonten werden ausschliesslich mit Kollektivzeichnung geführt (Kontrollmechanismus).

Aufgaben des Treuhänders

Die Aufgaben des Treuhänders bestehen in der Regel in der Kontrolle der Buchhaltung, der Vertretung vor Behörden und der Abarbeitung von Aufträgen durch die Aktionäre. Als oberstes Organ untersteht der Treuhänder der Pflicht ausschliesslich im Rahmen der Gesetzlichen Schranken zu agieren.

Wir stellen Verwaltungsräte, Direktoren oder Geschäftsführer, entweder als Überbrückung bis eigene Kräfte in der Schweiz eintreffen oder als längerfristigen, jeweils auf 1 Jahr befristeten Vertreter, der den aktiven Aufbau des Unternehmens begleitet (resp. als sogenanntes stilles Mandat in einer Domizil- oder Verwaltungs- & Beteiligungsgesellschaft). Weiterhin bieten wir die Treuhänderische Gründung an, indem der gestellte Verwaltungsrat die Gesellschaft treuhänderisch und im Auftrag der Aktionäre gründet.

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Vergleich Schweiz – Deutschland

Der Verwaltungsrat ist vergleichbar mit dem Aufsichtsrat in Deutschland. Im Gegensatz zu diesem ist der Verwaltungsrat jedoch nicht nur Aufsichtsorgan (Art. 716a Abs. 1 Ziff. 5 OR), sondern gleichzeitig für die Oberleitung der Gesellschaft (Art. 716a Abs. 1 Ziff. 1 OR) verantwortlich. Obwohl eine Geschäftsleitung (Deutschland: Vorstand) eingesetzt werden kann, kann der VR dieser die Oberleitung nicht übertragen (Art. 716a Abs. 1 OR: “unübertragbare und unentziehbare Aufgabe”) D.h., gemäss schweizerischem Aktienrecht ist es nicht zwingend notwendig, eine Geschäftsleitung einzusetzen. Dies wird jedoch in der Praxis bei grösseren Gesellschaften getan, womit schweizerische Aktiengesellschaften nahe an die dualistischen Spitzenorganisationen Deutschlands kommen.

Der Verwaltungsratspräsident (VR-P) ist Präsident des Verwaltungsrates (VR) einer Schweizer Aktiengesellschaft (AG). Der VR-P ist primus inter pares – seine Befugnisse entsprechen denjenigen jedes anderen VR-Mitgliedes, doch kommt ihm bei Abstimmungen der Stichentscheid zu (Art. 713 Abs. 1 OR). Er wird vom VR selbst gewählt, soweit die Statuten die Wahl des VR-Pnicht der GV übertragen. Wie die anderen VR-Mitglieder wird er auf drei Jahre oder auf eine von den Statuten bestimmte andere Amtsdauer gewählt (Art. 710 Abs. 1 OR). Jedes VR-Mitglied ist für den Schaden, den es durch absichtliche oder fahrlässige Pflichtverletzung verursacht, haftbar (Art. 754 OR).

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